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Projekt: SynCoPark - Synergien aus Kooperation und Standardisierung im herstellerunabhängigen automatisierten Parken

Problemstellung

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Im Gegensatz zum Autobahn- und Stadtverkehr existiert für das automatisierte Parken in Parkhäusern bisher keine eindeutige Regelung zur Definition von Schnittstellen bzw. Automatisierungsstufen, welche eine klare Vorgabe an die Aufgabenverteilung zwischen Fahrzeug-Fahrer-Infrastruktur stellt.

 

Projektziel

Im Projekt SynCoPark wird deshalb an standardisierten und nachrüstbaren Lösungen für Parkhäuser mit automatisierter Parkfunktion zu Fahrzeugen geforscht. Kernziel ist eine Standardisierung für die Zertifizierung von Parkhausinfrastruktur und Fahrzeugfunktionalitäten, um Parkvorgänge in unterschiedlichen Automatisierungsgraden unabhängig vom Fahrzeughersteller, Infrastrukturdienstleister und Parkhausbetreiber zu erzielen. Grundlage für die Entwicklung des Standardisierungskonzeptes und der damit verbundenen Versuchsfahrten bildet das im August 2018 eröffnete Parkhaus am Forschungsflughafen in Braunschweig.

 

Abriss zu den rechtlichen Forschungsfragen

Der Forschungsstelle Mobilitätsrecht identifiziert rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Automatisierung von Parkhäusern bzw. Parkvorgängen auf Privatgelände. Die Fragen umfassen das zivile und öffentliche Recht. Zivilrechtliche Aspekte reichen vom Vertragsrecht über das Datenschutz- zum Haftungsrecht. Öffentlich-rechtliche Fragen folgen insbesondere aus Genehmigungsvoraussetzungen und möglichen Implikationen des Straßenverkehrsrechts.

 


 

Verbundkoordinator
Niedersächsisches Forschungszentrum Fahrzeugtechnik

 


 

Volumen
2,6 Mio. € (Gesamtvorhaben, Förderung durch das BMVI)

 


 

Laufzeit
10/2018 – 12/2020

 


 

FMR-Ansprechpartner/in
Pauline Mellenthin

 


 

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