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Virtuelle Fußgängerüberwege beim automatisierten Fahren

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Im Rahmen eines Forschungsprojektes an der TU Braunschweig werden automatisierte Fahrfunktionen erprobt. Ein Aspekt betrifft die Virtualisierung und Digitalisierung von Verkehrsinfrastruktur wie Verkehrszeichen. In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, ob Fußgängerüberwege (umgangssprachlich Zebrastreifen) virtualisiert werden dürfen. Eine mögliche Umsetzung könnte darin bestehen, dass ein Fahrsystem einem Fußgänger durch einen projizierten Fußgängerüberweg eine gefahrlose Überquerung der Straße ermöglicht. Im Arbeitspapier Nr. 09/2021 klärt Sophie Gatzke, ob und inwieweit virtuelle Fußgängerüberwege mit der Straßenverkehrsordnung (StVO) im Einklang stehen und welche (rechtliche) Funktion sie möglicherweise bei der Umsetzung eines sicheren Mischverkehrs erfüllen könnten.

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Die Arbeitspapiere der Forschungsstelle Mobilitätsrecht stellen neben der Schriftenreihe beim Berliner Wissenschafts-Verlag und Aufsätzen in Zeitschriften und Sammelwerken den dritten Kanal dar, mit dem wir der Öffentlichkeit die Befunde unserer Forschungsarbeit zur Verfügung stellen. Sie bieten die Möglichkeit, schnell und flexibel zu neuen Entwicklungen Stellung zu nehmen und rechtswissenschaftliche Befunde auf kurzem Weg für die Praxis nutzbar zu machen.